„Die sind nicht unbedingt auf Schule orientiert“ – Artikel zu Ausprägungen von Rassismus an innerstädtischen Schulen Berlins

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Rassistische Diskriminierung und Gewalt ist in Deutschland für viele Menschen nach wie vor eine Alltagserfahrung. In den letzten Jahren hat sich nicht nur der Verlauf der rassistischen Grenzen in dieser Gesellschaft verändert, sondern auch die Kämpfe um sie haben neue Formen, Ausdrucksweisen und Bewegungen hervorgebracht. Die gerade erschienene Ausgabe des Journals für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, movements, an der auch Ellen mit einem Beitrag beteiligt ist, thematisiert aktuelle rassistische Formationen in der Bundesrepublik und darüber hinaus. Es werden die komplexen Mechanismen analysiert, in denen Rassismus (re-)produziert wird – häufig, obwohl die damit verbundene Entrechtung und Diskriminierung im Namen von „Vielfalt“ oder „Willkommenskultur“ offiziell abgelehnt wird…

In ihrem Beitrag beschäftigt sich Ellen mit aktuellen Ausprägungen von Rassismus an innerstädtischen Schulen Berlins. Hier beobachtet sie, dass Rassismus sich im Kontext gegenwärtiger Bildungsreformen sowie ‚aktivierender’ Sozial- und Integrationspolitiken auf vielfältige Weise in die Schule einschreibt…

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Buchveröffentlichung: Ablehnung, Diskriminierung und Gewalt bei Jugendlichen in der (Post)Migrationsgesellschaft

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Um pauschalisierenden Ablehnungen sowie Feindlichkeit und Gewalt u.a. gegen Migrant_innen, Deutsche mit und ohne Migrationsgeschichte, Muslim_innen, Homo- und Transsexuelle, Jüd_innen, Obdachlose sowie Menschen mit Behinderung etwas entgegensetzen zu können, ist es wichtig zu verstehen, wie und unter welchen Bedingungen solche Ablehnungshaltungen entstehen. Darum hat Janne zusammen mit drei Kollegen in den letzten Jahren an einem Buch gearbeitet, das pauschalisierende Ablehnungen bei Jugendlichen mit und ohne Migrationsgeschichte in Deutschland im Detail betrachtet. Das Buch ist gerade erschienen.

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MiGAZIN-Kolumne, Teil II: Wie Rassismus über das Leistungsprinzip aus der Mitte spricht

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Rassismus ist vielfältig. Über unterschiedliche Kanäle, Logiken und Diskurse bahnt er sich seinen Weg in die Mitte der Gesellschaft. Aktuell findet er besonders über das Leistungsprinzip, das Menschen primär nach ihrem wirtschaftlichen ‚Nutzen’ bewertet, eine sagbare Ausdrucksform – und irritiert darüber mitunter selbst diejenigen, die sich eigentlich gegen rassistische und diskriminierende Zuschreibungen positionieren wollen. Teil II unserer Migazin-Kolumne.

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Artikel: EU-Freizügigkeit – Fakten zur Einwanderung von RumänInnen und BulgarInnen

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Seit Jahresbeginn gilt die volle EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit für RumänInnen und BulgarInnen. Im Zuge dessen ist erneut die seit Jahren kontrovers geführte Diskussion um eine angeblich unverhältnismäßige Inanspruchnahme von Sozialleistungen entfacht. Der Blick auf aktuelle Einwanderungs- und Arbeitsmarktszahlen relativiert jedoch die geäußerten Befürchtungen und gibt keinen Grund, auf ein “Missbrauchsproblem” zu schließen. Für “Migration und Bevölkerung” hat Janne diese Zahlen aufbereitet und zentrale Ergebnisse wissenschaftlicher Studien sowie des Abschlussberichts der Bund-Länder-Arbeitsgemeinschaft „Armutszuwanderung aus Osteuropa“ zusammengefasst.

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