„Die sind nicht unbedingt auf Schule orientiert“ – Artikel zu Ausprägungen von Rassismus an innerstädtischen Schulen Berlins

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Rassistische Diskriminierung und Gewalt ist in Deutschland für viele Menschen nach wie vor eine Alltagserfahrung. In den letzten Jahren hat sich nicht nur der Verlauf der rassistischen Grenzen in dieser Gesellschaft verändert, sondern auch die Kämpfe um sie haben neue Formen, Ausdrucksweisen und Bewegungen hervorgebracht. Die gerade erschienene Ausgabe des Journals für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, movements, an der auch Ellen mit einem Beitrag beteiligt ist, thematisiert aktuelle rassistische Formationen in der Bundesrepublik und darüber hinaus. Es werden die komplexen Mechanismen analysiert, in denen Rassismus (re-)produziert wird – häufig, obwohl die damit verbundene Entrechtung und Diskriminierung im Namen von „Vielfalt“ oder „Willkommenskultur“ offiziell abgelehnt wird…

In ihrem Beitrag beschäftigt sich Ellen mit aktuellen Ausprägungen von Rassismus an innerstädtischen Schulen Berlins. Hier beobachtet sie, dass Rassismus sich im Kontext gegenwärtiger Bildungsreformen sowie ‚aktivierender’ Sozial- und Integrationspolitiken auf vielfältige Weise in die Schule einschreibt…

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5-teilige Video-Dokumentation der Ringvorlesung „Rechtsextremismus und Rassismus in Deutschland – Figurationen und Interventionen in Gesellschaft und staatlichen Institutionen”

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Im Rahmen einer Ringvorlesung an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg haben sich in den vergangenen Monaten unterschiedliche Expert_innen mit rechtsextremen und rassistischen Tendenzen in Deutschland auseinandergesetzt. In sechs Vorträgen wurde sich u.a. mit neuen und alten Erscheinungsformen von Antisemitismus, Strategien und Einflusssphären der Neuen Rechten, Rechtspopulismus, institutionellem Rassismus, der bisherigen Aufarbeitung der NSU-Morde, dessen Auswirkungen auf die Migrationsgesellschaft sowie Möglichkeiten der Prävention beschäftigt. Die Reihe wurde vom „Arbeitskreis Interkulturelle Bildung” (unter Ellens Mitwirkung) organisiert. Fünf der Vorträge wurden auf Video aufgenommen und können nun mit freundlicher Genehmigung der Referent_innen auf elalem angesehen werden.

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Ringvorlesung in Hamburg: „Rechtsextremismus und Rassismus in Deutschland“ – mit einem Eröffnungsvortrag von Micha Brumlik

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Im Februar startet die öffentliche Vorlesungsreihe „Rechtsextremismus und Rassismus in Deutschland” an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, die Ellen gemeinsam mit dem „Arbeitskreis Interkulturelle Bildung” organisiert hat. In sechs Veranstaltungen werden hier erneut rechte und rassistische Tendenzen sowie Präventionsmöglichkeiten in Deutschland beleuchtet. Die Ringvorlesung eröffnen wird am 3. Februar Prof. Micha Brumlik, der in seinem Vortrag neue und alte Erscheinungsformen von Antisemitismus im Kontext der „Proteste gegen Israels Kriegführung gegen Gaza“ beleuchten wird. Ein weiterer Fokus der Vorträge liegt auf institutionellen Formen des Rassismus, wobei unter anderem ein Zwischenfazit zur Aufarbeitung der NSU-Morde im Münchener Gerichtsprozess sowie in den Untersuchungsausschüssen gezogen wird sowie die Bedeutung von politischer Bildung und Interventionsmöglichkeiten im Kontext von Alltagsrassismus und Rechtspopulismus besprochen werden.

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Interview mit dem Netzwerk für muslimische LehrerInnen: „Die Debatte um Neutralität muss neu geführt werden“

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Quelle: "Netzwerk für muslimische Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland"

In Deutschland tragen 28 Prozent aller muslimischen Frauen ein Kopftuch. Viele von ihnen sind Akademikerinnen. Der Zugang zum Arbeitsmarkt in öffentlichen Institutionen bleibt jedoch insbesondere Lehramtsabsolventinnen mit Kopftuch häufig versperrt. Dies war einer der Gründe, aus dem die Studentin Vildan Aytekin gemeinsam mit der Lehrerin Esma Başuslu sowie dem Rat muslimischer Studierender und Akademiker das deutschlandweite „Netzwerk für muslimische Lehrerinnen und Lehrer“ ins Leben gerufen hat. Für „Migration und Bevölkerung“ hat Ellen mit Vildan Aytekin über gesetzliche Hürden, Mehrfachdiskriminierungen und ihren Wunsch nach mehr Teilhabe an feministischen Debatten gesprochen.

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Interview: “Der Diskurs über ‘Wirschaftsflüchtlinge’ ist irreführend – er ignoriert all diejenigen, die am meisten von Arbeitsausbeutung in Deutschland betroffen sind”

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Seit dem Jahr 2000 umfasst das Übereinkommen gegen Menschenhandel der Vereinten Nationen neben der sexuellen Ausbeutung von Menschen auch Zwangsarbeit und Arbeitsausbeutung. Nach Schätzungen der Internationalen Arbeitsorganisation sind in der Europäischen Union rund 610.000 Personen von Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung betroffen, darunter besonders viele Menschen aus Rumänien und Bulgarien. “Das Argument, es gehe diesen Menschen auf dem deutschen Arbeitsmarkt immer noch besser als in ihren Herkunftsländern, erweist sich häufig als Trugschluss”, sagt Philipp Schwertmann vom „Bündnis gegen Menschenhandel zur Arbeitsausbeutung“. “Oft verdienen diese Personen gar nichts oder viel weniger als zu Hause, was für sie und ihre Familien fatale Konsequenzen hat.” Für “Migration und Bevölkerung” hat Ellen mit ihm über Hintergründe und Präventionsmöglichkeiten von Arbeitsausbeutung in Deutschland gesprochen.

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Video: Rap über die Folgen der Gentrifizierung in Berlin-Kreuzberg

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Die CIVIS-Medienstiftung für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa hat am 17.04.2013 in Berlin ihren Online-Medienpreis an raputation.tv verliehen. Raputation.tv ist eine politische Online-Rap-Castingshow, bei der die beste politische Rapperin bzw. der beste politische Rapper gesucht wird. Sie konfrontiert zugleich die nationale und lokale Politik mit den Inhalten des Sprechgesangs und schickt die RaperInnen in den direkten Austausch mit PolitikerInnen.

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Tagungsdokumentation: Institutioneller und struktureller Rassismus in Deutschland

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Die Türkische Gemeinde Deutschland (TGD), das Jüdische Museum Berlin, der British Council und die Heinrich-Böll-Stiftung haben sich am 22. November 2012 in einer öffentlichen Veranstaltung dem Thema des institutionellen und strukturellen Rassismus angenommen. Die Veranstaltung wurde video-dokumentiert und steht zur freien Verfügung. Vier lehrreiche Stunden auf der Höhe der Zeit, die im Folgenden angesehen werden können.

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Seminarankündigung: Warum eigentlich Integration? Möglichkeiten für ein neues Wir.

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Was ist überhaupt „deutsch”? Ist Podolski kein Deutscher, weil er die Nationalhymne nicht mitsingt? Braucht man für Multikulti einen Migrationshintergrund? Und wenn wir alle in unserer Unterschiedlichkeit gleich sind, wer soll sich dann wo integrieren? Im Rahmen eines einwöchigen politischen Erwachsenenbildungs-Seminars in Hamburg beschäftigen wir uns mit neuen Konzepten von „Deutschsein”. Dafür stellen wir die Integrationsdebatte auf den Kopf und schärfen unseren Blick für die interkulturelle Komplexität der Dinge.

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Ringvorlesung: „Systematisch verharmlost? Rechtsextremismus in Deutschland”

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Gemeinsam mit ihren KollegInnen vom „Arbeitskreis Interkulturelle Bildung” an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg organisiert Ellen zurzeit die Ringvorlesung „Systematisch verharmlost – Rechtsextremismus in Deutschland”. In sechs Veranstaltungen werden hier rechte und rassistische Tendenzen sowie Präventionsmöglichkeiten in Deutschland beleuchtet. Besondere Schwerpunkte liegen auf der verschleppten Aufklärung der NSU-Morde durch die Sicherheitsbehörden, auf der Verbreitung rechter Orientierungen im akademischen Feld sowie auf Interventionsstrategien. Eine Lesung der Künstlerin Esther Bejarano, die nicht nur als Zeitzeugin des Holocaust, sondern auch für ihr entschiedenes Engagement gegen jede Form von Rassismus und Rechtsextremismus im Kontext der gegenwärtigen Migrationsgesellschaft bekannt ist, wird die Vortragsreihe abschließen.

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Interview zu Schulprojekt: “Hi Hater!”

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Fidelis Amo-Antwi lebt in Hamburg. Er studiert Englisch und Sozialwissenschaften auf Lehramt. Als Singer-Songwriter ist er in Hamburg unter dem Namen ‚Bursty Burst‘ bekannt, er teilte sich die Bühne schon mit Nneka, Yakoto, Joy Denalane, Erykah Badu und den Fantastischen Vier. Dass sich Lehramtsstudium und Künstlerdasein nicht im Weg stehen müssen, wurde Anfang 2012 bewiesen. Über die Initiative der Lehrerin Susanna Stelljes ist an der Geschwister-Scholl-Stadtteilschule (GSST) im HamburgOsdorf ein mehrwöchiges Songwriting-Projekt entstanden, in dem die SchülerInnen der Klasse 11a ihrer Identitätsfindung im Englischunterricht Ausdruck verleihen sollten. Im Anschluss an das Projekt ist in Eigenregie des 17-jährigen Schülers Daniel Tayler der Song „Hi Hater“ entstanden, in dem er sich in den “Hatern” dieser Welt entgegenstellt. Tausende haben seitdem sein Video auf Youtube geklickt. Wir haben Fidelis gefragt, was es mit Daniels Song und dem dahinter stehenden Schulprojekt auf sich hat…

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