“Enough is enough!” Three questions – 24 answers to the Gezi park protests from our friends in and outside of Turkey

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From our friends in Istanbul and other cities in Turkey we know that many of these pictures were not broadcasted in mainstream Turkish media, due to governmental repression. Social Media have thus become vital for the Occupygezi protest movement: Pictures, videos, comments, locations of the protests were published and shared – some of them a hundred thousand times. Meanwhile articles and reports published in international media mostly documented and analyzed the incidents from an outside perspective. We have been following many of these different reports and wondered how our friends – who are currently either actively involved in the protests in Istanbul and Ankara, showing solidarity with the protests from outside or who are criticizing (parts of) the Occupygezi movement – interpret the recent development…

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Video: Rap über die Folgen der Gentrifizierung in Berlin-Kreuzberg

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Die CIVIS-Medienstiftung für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa hat am 17.04.2013 in Berlin ihren Online-Medienpreis an raputation.tv verliehen. Raputation.tv ist eine politische Online-Rap-Castingshow, bei der die beste politische Rapperin bzw. der beste politische Rapper gesucht wird. Sie konfrontiert zugleich die nationale und lokale Politik mit den Inhalten des Sprechgesangs und schickt die RaperInnen in den direkten Austausch mit PolitikerInnen.

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Tagungsdokumentation: AfrikaBilder – über Afrika-Diskurse und AlltagsRassismen in Deutschland

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Am 2. Juni 2012 haben Dr. Margrit E. Kaufmann, Maike Koschorreck und Janne eine ganztägige, öffentliche Veranstaltung zum Thema „AlltagsRassismus und Weißseinsreflexion“ im Rahmen der Bremer Tagungsreihe „Afrikabilder: Zum Afrika-Diskurs in deutschen Medien und zum AlltagsRassismus in Deutschland“ organisiert. Die Tagungs-Planung stand im Zeichen zahlreicher Fragen, die die OrganisatorInnen auch in ihrer täglichen Arbeit und Auseinandersetzung mit dem Thema begleiten: Was haben medial verbreitete AfrikaBilder mit unserem Selbstverständnis als Weiße oder Schwarze zu tun? Was ist unter ‘Rassismus’ zu verstehen und wieso fällt es vielen (Weißen) Menschen schwer, zu erkennen, dass sie rassistische Gedanken hegen und/oder rassistisch handeln? Wenn wir Schwarzsein thematisieren, welche Rolle spielt es dann, Weiß zu sein oder aus einer Weißen Position zu sprechen – wie etwa wir als Organisierende?

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Tagungsdokumentation: Institutioneller und struktureller Rassismus in Deutschland

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Die Türkische Gemeinde Deutschland (TGD), das Jüdische Museum Berlin, der British Council und die Heinrich-Böll-Stiftung haben sich am 22. November 2012 in einer öffentlichen Veranstaltung dem Thema des institutionellen und strukturellen Rassismus angenommen. Die Veranstaltung wurde video-dokumentiert und steht zur freien Verfügung. Vier lehrreiche Stunden auf der Höhe der Zeit, die im Folgenden angesehen werden können.

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Seminarankündigung: Warum eigentlich Integration? Möglichkeiten für ein neues Wir.

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Was ist überhaupt „deutsch”? Ist Podolski kein Deutscher, weil er die Nationalhymne nicht mitsingt? Braucht man für Multikulti einen Migrationshintergrund? Und wenn wir alle in unserer Unterschiedlichkeit gleich sind, wer soll sich dann wo integrieren? Im Rahmen eines einwöchigen politischen Erwachsenenbildungs-Seminars in Hamburg beschäftigen wir uns mit neuen Konzepten von „Deutschsein”. Dafür stellen wir die Integrationsdebatte auf den Kopf und schärfen unseren Blick für die interkulturelle Komplexität der Dinge.

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Artikel: “Flüchtlingsorganisationen kritisieren Neuregelung der Residenzpflicht”

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In den letzten Jahren ist die sogenannte Residenzpflicht für Asylsuchende zunehmend gelockert worden. Dennoch bleibt in beinahe allen Bundesländern vielen der Schutzsuchenden die erweiterte Bewegungsfreiheit aufgrund von Ausnahmeregelungen versperrt. Zu diesem Ergebnis kommen Pro Asyl und der Flüchtlingsrat Brandenburg in einer aktuellen Analyse. In der Februar-Ausgabe des Newsletters „Migration und Bevölkerung” hat Janne die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst.

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Ringvorlesung: „Systematisch verharmlost? Rechtsextremismus in Deutschland”

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Gemeinsam mit ihren KollegInnen vom „Arbeitskreis Interkulturelle Bildung” an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg organisiert Ellen zurzeit die Ringvorlesung „Systematisch verharmlost – Rechtsextremismus in Deutschland”. In sechs Veranstaltungen werden hier rechte und rassistische Tendenzen sowie Präventionsmöglichkeiten in Deutschland beleuchtet. Besondere Schwerpunkte liegen auf der verschleppten Aufklärung der NSU-Morde durch die Sicherheitsbehörden, auf der Verbreitung rechter Orientierungen im akademischen Feld sowie auf Interventionsstrategien. Eine Lesung der Künstlerin Esther Bejarano, die nicht nur als Zeitzeugin des Holocaust, sondern auch für ihr entschiedenes Engagement gegen jede Form von Rassismus und Rechtsextremismus im Kontext der gegenwärtigen Migrationsgesellschaft bekannt ist, wird die Vortragsreihe abschließen.

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Seminarankündigung: Wir organisieren eine Bildungsreise nach Istanbul (für die es leider nur noch Plätze auf der Warteliste gibt…)

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Istanbul. Eine Stadt mit 15 Millionen Identitäten, die sich als „aufstrebend” vor allem im ökonomischen Sinne versteht. Globalisierung, Migration und Bevölkerungswachstum schaffen neue Formen von Vielfalt, die wir auf einem Bildungsurlaub für „Arbeit und Leben Hamburg” im September entdecken, deren Schattenseiten wir dann zugleich aufspüren wollen. Wir bewegen uns dafür eine Woche lang zwischen zwei Kontinenten, konfrontieren unser Türkei-Bild mit den Realitäten vor Ort und hinterfragen ebenso unsere Perspektive auf die Migrationsgesellschaft und den Islamdiskurs in Deutschland.

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Zur Situation Geflüchteter (Teil II): Eingeteilt und ausgeschlossen – ein Gastessay von Julia Solinski

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16 Bundesländer, eine offene Außengrenze. So stellt sich die Bundesrepublik für einen Großteil der in Deutschland lebenden Menschen dar. Nicht aber für Asylsuchende und Geduldete. 600 Parzellen und ebenso viele geschlossene Grenzen prägen ihren Alltag. Der Grund: die ihnen auferlegte “Residenzpflicht”. Die Konsequenz: Die Betroffenen leben jahrelang isoliert von der restlichen Bevölkerung in schwierigsten sozialen Verhältnissen und oftmals heruntergekommenen Unterkünften. Ein Gastessay von Julia Solinski.

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Zur Situation Geflüchteter (Teil I): „Unbetrauerbar“ und illegalisiert

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Die US-amerikanische Philosophin Judith Butler hat bei der diesjährigen Verleihung des Adorno-Preises eine Rede über die „Unbetrauerbaren“ gehalten. Das sind in ihren Augen auch die, „die ihre Heimat verlassen mussten und heute in Grauzonen“ leben, dort „auf die Aussicht der Legalisierung durch Papiere warten“. Diese „Unbetrauerbaren“ befinden sich zurzeit auf einem Protestmarsch durch Deutschland. Als „Flüchtlinge“ demonstrieren sie für „ein gutes Leben im falschen“. Sie versammeln sich im Protest gegen die ihnen zahlreich auferlegten Einschränkungen von Grundrechten und werden dadurch sichtbar – zumindest für einige, aber längst nicht für alle.

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Antirassistischer EM-Rückblick: EM – Einig Mutterland (Teil 3)

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Die Fußball-EM ist vorbei – möge das bessere Team gewonnen haben. Nicht vorbei aber ist der unsportliche Teil. Denn der braune Morast ist weltweit tiefer verwurzelt als der grüne Kunstrasen in Kiew und Warschau, wie uns auch eine Mitarbeiterin des Mobilen Beratungsteams gegen Rechtsextremismus in Hamburg bestätigt: „Der extremen Rechten kann nicht alleine repressiv mit staatlichen Mitteln begegnet werden. Ihr muss vor allem eine starke Zivilgesellschaft entgegenstehen, die gerade auch in alltäglichen, vermeintlich unpolitischen Situationen, deutlich macht: Rassismus, Antisemitismus, menschenverachtende Ideologie, das hat bei uns keinen Platz, nicht auf der Straße, nicht im Klassenzimmer, nicht im Sportverein”. Und was macht die UEFA? Sie bringt Bewegung in die Antirassismus- und Antidiskriminierungsarbeit der Fußball- und Sportlandschaft.

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Protestrede: „Ich würde euch halt bitten, mir zuzuhören!“

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„Richtet eure Augen auf mich, ich hab auf diesen Moment 20 Jahre lang gewartet. Und ich möchte, dass ihr mir zuhört, weil‘s wichtig ist. Nicht nur für mich, sondern möglicherweise auch für euch“, so Kien Nghi Ha in seiner zwölfminütigen Rede am Samstag, 25. August, auf der Gedenkveranstaltung und Demonstration gegen Rassismus in Rostock-Lichtenhagen. Wir wollen der Aufforderung nachkommen und hören dem Gastprofessor des Asien-Orient-Instituts der Universität Tübingen zu:

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Chimamanda Ngozi Adichie: The danger of a single story

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Die Schriftstellerin Chimamanda Ngozi Adichie will Geschichtenerzählerin sein. Was sie nicht sein will, ist die Erzählerin einer einzigen Geschichte. Denn nur eine einzige Geschichte über Menschen, Länder, Leben zu erzählen, sagt sie, produziert Klischees. Und Klischees sind nach Adichie nichts anderes als unvollständige Geschichten, in denen all die anderen, sich überlappenden, ineinanderfließenden Geschichten, die den Mensch und die Verbindung zwischen Menschen schaffen, ausgeblendet werden.

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Gedenkmarsch: Das Problem heißt Rassismus – 20 Jahre nach Rostock-Lichtenhagen

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Rassistisch motivierte Angriffe junger Männer auf das von VietnamesInnen bewohnte Sonnenblumenhaus sowie auf die Bereitschaftspolizei in Rostock-Lichtenhagen am 26.08.1992. Dabei konnten sich die teils organisierten, teils trittbrettfahrenden RassistInnen und Nazis immer wieder in eine Masse von bis zu 3.000 Schaulustigen zurückziehen. (c) Martin Langer

In diesen Tagen jährt sich das Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Vor 20 Jahren griffen dort um die tausend Jugendlichen und Erwachsenen über fünf Tage mehrere Hochhäuser für AsylbewerberInnen an. Die BürgerInnen wurden von tausenden Schaulustigen bejubelt, während sie – mit Molotowcocktails, Steinen und Baseballschlägern bewaffnet – die unteren Stockwerke der Häuser von Flüchtlingen und VertragsarbeiterInnen in Brand setzten. Das Bündnis „20 Jahre nach den Pogromen – Das Problem heißt Rassismus“ ruft zu einer Kundgebung und einem Gedenkmarsch in Rostock-Lichtenhagen am kommenden Samstag (25.8.) auf. Dabei gilt es nicht nur an das Pogrom und dessen Folgen zu erinnern, sondern auch die deutschen Zustände im Jahr 2012 zu kritisieren…

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