Neuerscheinung: Sammelband zu „Rassismus und Rechtsextremismus in Deutschland“

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Gemeinsam mit Mechtild Gomolla und Marlene Menk hat Ellen einen Sammelband zu „Rassismus und Rechtsextremismus“ erarbeitet, der nun im Beltz-Verlag erschienen ist. Der Band beschäftigt sich mit unterschiedlichen Facetten von Rassismus und Rechtsextremismus in ihren historischen Kontinuitäten und gegenwärtigen Ausprägungen im Kontext von Globalisierung, aktueller Fluchtmigration, der Herausbildung neuer rechter Bewegungen sowie der Aufarbeitung der NSU-Morde. Einen Schwerpunkt bildet die Verwurzelung rechtsextremer und rassistischer Orientierungs- und Handlungsmuster, Strukturen und Gewaltformen in staatlichen Institutionen und der sogenannten gesellschaftlichen Mitte.

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Buchveröffentlichung: Ablehnung, Diskriminierung und Gewalt bei Jugendlichen in der (Post)Migrationsgesellschaft

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Um pauschalisierenden Ablehnungen sowie Feindlichkeit und Gewalt u.a. gegen Migrant_innen, Deutsche mit und ohne Migrationsgeschichte, Muslim_innen, Homo- und Transsexuelle, Jüd_innen, Obdachlose sowie Menschen mit Behinderung etwas entgegensetzen zu können, ist es wichtig zu verstehen, wie und unter welchen Bedingungen solche Ablehnungshaltungen entstehen. Darum hat Janne zusammen mit drei Kollegen in den letzten Jahren an einem Buch gearbeitet, das pauschalisierende Ablehnungen bei Jugendlichen mit und ohne Migrationsgeschichte in Deutschland im Detail betrachtet. Das Buch ist gerade erschienen.

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Teil I unserer Kolumne auf MiGAZIN.de: Diskriminierende und rassistische Sprachgewohnheiten – eine Selbstbeobachtung.

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Die eigene Sprache überdenken, weil sie Rassismen transportiert? Im beruflichen und alltäglichen Umgang mit dieser Frage sind wir häufig auf Abwehr gestoßen. Zum Auftakt unserer neuen MiGAZIN-Kolumne versuchen wir uns an einer Systematik ‘weißer’ Abwehrstrategien und schlussfolgern: Es fehlt an einer Haltung, in der sich die kritische Reflexion von Sprache mit der Frage nach damit im Zusammenhang stehenden Diskriminierungsverhältnissen verbindet.

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Interview: „Die Anklageschrift ist falsch! Sie muss auf einen breiteren NSU-Unterstützerkreis ausgeweitet werden“

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Die Hamburger Rechtsanwältin und Nebenklagevertreterin der Familie Taşköprü im NSU-Prozess, Gül Pinar

Die Strafverteidigerin Gül Pinar begleitet von Beginn an die juristische Aufarbeitung der deutschlandweiten Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds. Im Prozess vertritt sie die Familie des Hamburger Mordopfers Süleyman Taşköprü. Sie ist davon überzeugt, dass es sich beim NSU um ein weitaus größeres Netzwerk handelt als um die derzeit fünf Angeklagten. Im Interview* mit elalem führt Gül Pinar ihre Beobachtungen und Forderungen aus.

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Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden – eine Lesung mit Esther Bejarano

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Esther Bejarano kam 1924 in einer deutsch-jüdischen Familie zur Welt. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und war dort Teil des Mädchenorchesters. Auf einem Todesmarsch 1945 konnte sie fliehen und wanderte später nach Palästina aus. Seit ihrem Umzug nach Hamburg kämpft sie entschieden gegen jede Form von Rechtsextremismus und Rassismus. Im Rahmen der von Ellen mitorganisierten Ringvorlesung “Systematisch verharmlost? Rechtsextremismus in Deutschland” war Esther Bejarano zu Gast an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.

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Dokumentation: 20 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag in Solingen

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Am 29. Mai 1993 haben vier rechtsextreme Solinger Neonazis bei einem Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç fünf Menschen ermordet und 14 weitere zum Teil lebensgefährlich verletzt. Hatice Genç, Hülya Genç, Saime Genç, Gürsün İnce und Gülüstan Öztürk starben bei dem rassistischen Anschlag. Ihnen und der gesamten Familie Genç ist eine aktuelle Dokumentation von Mirza Odabaşı gewidmet. In der Dokumentation kommen elf öffentliche Personen zu Wort, die ihre Eindrücke vom Erlebten schildern und auf die heutige Zeit hin, insbesondere die NSU-Morde, reflektieren.

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