Interview: „Wir brauchen eine stärkere Auseinandersetzung mit institutionellem Rassismus“

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Für die September-Ausgabe von “Migration und Bevölkerung” hat Ellen ein Interview mit dem Anwalt Mehmet Daimagüler geführt, der im NSU-Prozess die Angehörigen zweier Mordopfer vertritt. Ein Jahr nach Prozessbeginn hinterfragt er die Strukturen, die Diskriminierung im Rahmen von Polizeiermittlungen begünstigen, verweist auf den Umgang mit institutionellem Rassismus in Großbritannien und fordert eine unabhängige Anlaufstelle für Diskriminierungsopfer in den Behörden.

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Studie: Abschiebungshaft in Deutschland und Alternativen

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Für die deutsche nationale Kontaktstelle des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) hat Janne die Studie “Abschiebungshaft und Alternativen zur Abschiebungshaft in Deutschland” erstellt. Die EMN-Fokus-Studie nimmt die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Abschiebungshaft sowie die Bedingungen in den Abschiebungshafteinrichtungen der einzelnen Bundesländer in den Blick. Die Studie setzt sich auch mit bereits angewandten sowie angedachten Alternativen zur Durchsetzung der Ausreisepflicht auseinander.

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Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden – eine Lesung mit Esther Bejarano

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Esther Bejarano kam 1924 in einer deutsch-jüdischen Familie zur Welt. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und war dort Teil des Mädchenorchesters. Auf einem Todesmarsch 1945 konnte sie fliehen und wanderte später nach Palästina aus. Seit ihrem Umzug nach Hamburg kämpft sie entschieden gegen jede Form von Rechtsextremismus und Rassismus. Im Rahmen der von Ellen mitorganisierten Ringvorlesung “Systematisch verharmlost? Rechtsextremismus in Deutschland” war Esther Bejarano zu Gast an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.

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Dokumentation: 20 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag in Solingen

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Am 29. Mai 1993 haben vier rechtsextreme Solinger Neonazis bei einem Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç fünf Menschen ermordet und 14 weitere zum Teil lebensgefährlich verletzt. Hatice Genç, Hülya Genç, Saime Genç, Gürsün İnce und Gülüstan Öztürk starben bei dem rassistischen Anschlag. Ihnen und der gesamten Familie Genç ist eine aktuelle Dokumentation von Mirza Odabaşı gewidmet. In der Dokumentation kommen elf öffentliche Personen zu Wort, die ihre Eindrücke vom Erlebten schildern und auf die heutige Zeit hin, insbesondere die NSU-Morde, reflektieren.

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