Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Künstlerin für den Frieden – eine Lesung mit Esther Bejarano

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Esther Bejarano kam 1924 in einer deutsch-jüdischen Familie zur Welt. 1943 wurde sie nach Auschwitz deportiert und war dort Teil des Mädchenorchesters. Auf einem Todesmarsch 1945 konnte sie fliehen und wanderte später nach Palästina aus. Seit ihrem Umzug nach Hamburg kämpft sie entschieden gegen jede Form von Rechtsextremismus und Rassismus. Im Rahmen der von Ellen mitorganisierten Ringvorlesung “Systematisch verharmlost? Rechtsextremismus in Deutschland” war Esther Bejarano zu Gast an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg.

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Dokumentation: 20 Jahre nach dem rassistischen Brandanschlag in Solingen

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Am 29. Mai 1993 haben vier rechtsextreme Solinger Neonazis bei einem Brandanschlag auf das Haus der Familie Genç fünf Menschen ermordet und 14 weitere zum Teil lebensgefährlich verletzt. Hatice Genç, Hülya Genç, Saime Genç, Gürsün İnce und Gülüstan Öztürk starben bei dem rassistischen Anschlag. Ihnen und der gesamten Familie Genç ist eine aktuelle Dokumentation von Mirza Odabaşı gewidmet. In der Dokumentation kommen elf öffentliche Personen zu Wort, die ihre Eindrücke vom Erlebten schildern und auf die heutige Zeit hin, insbesondere die NSU-Morde, reflektieren.

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“Genug ist genug!” Drei Fragen – 24 Antworten auf die Gezi-Park-Proteste von unseren Freunden in und außerhalb der Türkei

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Von Freunden in Istanbul und aus anderen Städten der Türkei bekommen wir mit, dass viele der Bilder und Vieos der Proteste auf Druck der türkischen Regierung nicht in den dortigen Medien ausgestrahlt wurden. Die Sozialen Netzwerke haben deshalb eine zentrale Stellung bei der Dokumentation und der Organisation der Occupygezi-Protestbewegung eingenommen: Bilder, Videos, Kommentare und Schauplätze der Proteste wurden veröffentlicht und weiterverbreitet – zum Teil hunderttausendfach. Die internationalen Medien berichten und analysieren derweil häufig aus ihrer Außensicht auf die Ereignisse. Viele dieser Berichte haben wir in den letzten Tagen verfolgt und uns gefragt, wie unsere Freunde – die entweder selbst an den Protesten beteiligt sind, von außerhalb Solidarität mit den DemonstrantInnen zeigen oder aber die Occupygezi-Bewegung (in Teilen) auch skeptisch betrachten – die jüngsten Entwicklungen einordnen…

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“Enough is enough!” Three questions – 24 answers to the Gezi park protests from our friends in and outside of Turkey

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From our friends in Istanbul and other cities in Turkey we know that many of these pictures were not broadcasted in mainstream Turkish media, due to governmental repression. Social Media have thus become vital for the Occupygezi protest movement: Pictures, videos, comments, locations of the protests were published and shared – some of them a hundred thousand times. Meanwhile articles and reports published in international media mostly documented and analyzed the incidents from an outside perspective. We have been following many of these different reports and wondered how our friends – who are currently either actively involved in the protests in Istanbul and Ankara, showing solidarity with the protests from outside or who are criticizing (parts of) the Occupygezi movement – interpret the recent development…

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Vortrag: “Worüber ich verblüfft bin, ist, dass Rassismus in der Institution so einfach hingenommen werden konnte”

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Am Oberlandesgericht München beginnt heute der Mordprozess gegen die rechtsextreme und rassistische Terrorzelle des NSU („Nationalsozialistischer Untergrund“). Nach Dr. Mehmet Daimagüler, der als Anwalt zweier Hinterbliebenenfamilien am Prozess teilnimmt, geht es dabei um mehr als die Suche nach individuell Verantwortlichen. Der Prozess biete auch die Gelegenheit, sich einem strukturell verankerten Rassismus in Deutschland zuzuwenden. Gemeint sind etablierte rassistische Handlungsweisen und eine Kultur des Übersehens und Wegsehens, die im Zuge der NSU-Aufklärung insbesondere bei den Sicherheitsbehörden wiederholt zum Vorschein treten – was an den Arbeits- und Organisationskulturen von Politik und Institutionen bisher jedoch nichts verändert hat. Im Rahmen der von Ellen mitorganisierten öffentlichen Veranstaltungsreihe „Systematisch verharmlost? Rechtsextremismus in Deutschland“ an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg, hat Mehmet Daimagüler von seinen bisherigen Erfahrungen im NSU-Mordprozess berichtet. Sein 60minütiger Vortrag sowie die anschließende 30minütige Diskussion wurden aufgezeichnet und mit freundlicher Genehmigung von Mehmet Daimagüler von uns für elalem verschriftlicht sowie mit weiteren Informationen versehen. Beides kann im Folgenden angehört und mitgelesen werden.

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Video: Rap über die Folgen der Gentrifizierung in Berlin-Kreuzberg

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Die CIVIS-Medienstiftung für Integration und kulturelle Vielfalt in Europa hat am 17.04.2013 in Berlin ihren Online-Medienpreis an raputation.tv verliehen. Raputation.tv ist eine politische Online-Rap-Castingshow, bei der die beste politische Rapperin bzw. der beste politische Rapper gesucht wird. Sie konfrontiert zugleich die nationale und lokale Politik mit den Inhalten des Sprechgesangs und schickt die RaperInnen in den direkten Austausch mit PolitikerInnen.

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Tagungsdokumentation: AfrikaBilder – über Afrika-Diskurse und AlltagsRassismen in Deutschland

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Am 2. Juni 2012 haben Dr. Margrit E. Kaufmann, Maike Koschorreck und Janne eine ganztägige, öffentliche Veranstaltung zum Thema „AlltagsRassismus und Weißseinsreflexion“ im Rahmen der Bremer Tagungsreihe „Afrikabilder: Zum Afrika-Diskurs in deutschen Medien und zum AlltagsRassismus in Deutschland“ organisiert. Die Tagungs-Planung stand im Zeichen zahlreicher Fragen, die die OrganisatorInnen auch in ihrer täglichen Arbeit und Auseinandersetzung mit dem Thema begleiten: Was haben medial verbreitete AfrikaBilder mit unserem Selbstverständnis als Weiße oder Schwarze zu tun? Was ist unter ‘Rassismus’ zu verstehen und wieso fällt es vielen (Weißen) Menschen schwer, zu erkennen, dass sie rassistische Gedanken hegen und/oder rassistisch handeln? Wenn wir Schwarzsein thematisieren, welche Rolle spielt es dann, Weiß zu sein oder aus einer Weißen Position zu sprechen – wie etwa wir als Organisierende?

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Tagungsdokumentation: Institutioneller und struktureller Rassismus in Deutschland

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Die Türkische Gemeinde Deutschland (TGD), das Jüdische Museum Berlin, der British Council und die Heinrich-Böll-Stiftung haben sich am 22. November 2012 in einer öffentlichen Veranstaltung dem Thema des institutionellen und strukturellen Rassismus angenommen. Die Veranstaltung wurde video-dokumentiert und steht zur freien Verfügung. Vier lehrreiche Stunden auf der Höhe der Zeit, die im Folgenden angesehen werden können.

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Seminarankündigung: Warum eigentlich Integration? Möglichkeiten für ein neues Wir.

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Was ist überhaupt „deutsch”? Ist Podolski kein Deutscher, weil er die Nationalhymne nicht mitsingt? Braucht man für Multikulti einen Migrationshintergrund? Und wenn wir alle in unserer Unterschiedlichkeit gleich sind, wer soll sich dann wo integrieren? Im Rahmen eines einwöchigen politischen Erwachsenenbildungs-Seminars in Hamburg beschäftigen wir uns mit neuen Konzepten von „Deutschsein”. Dafür stellen wir die Integrationsdebatte auf den Kopf und schärfen unseren Blick für die interkulturelle Komplexität der Dinge.

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Artikel: “Flüchtlingsorganisationen kritisieren Neuregelung der Residenzpflicht”

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In den letzten Jahren ist die sogenannte Residenzpflicht für Asylsuchende zunehmend gelockert worden. Dennoch bleibt in beinahe allen Bundesländern vielen der Schutzsuchenden die erweiterte Bewegungsfreiheit aufgrund von Ausnahmeregelungen versperrt. Zu diesem Ergebnis kommen Pro Asyl und der Flüchtlingsrat Brandenburg in einer aktuellen Analyse. In der Februar-Ausgabe des Newsletters „Migration und Bevölkerung” hat Janne die Ergebnisse der Analyse zusammengefasst.

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